Ausstellungshalle der Kunsthochschule

Seit Anfang 2022 hat die Kunsthochschule Kassel eine Ausstellungshalle. Das Gebäude befindet sich im Innenhof des Nordbaus. Bereits Paul Friedrich Posenenske, Architekt des in den 1960er Jahren errichteten Kunsthochschulgebäudes, hatte bereits an diesem Ort einen Bau geplant. Das österreichische Büro Innauer Matt Architekten ZT GmbH bezieht sich zwar auf diesen Entwurf, interpretiert ihn aber anders.

Auf einer Fläche von 450 qm können Studierende der Kunsthochschule nun Ausstellungen, Screenings, Lesungen, Performances entwickeln und präsentieren sowie ihre Arbeitsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit über die Hochschule hinaus zugänglich machen.

Gleichzeitig bietet die Halle auch die Möglichkeit, zwischen den fünf Studiengängen interdisziplinär zu arbeiten und zu kooperieren. Die Ausstellungshalle ist ein Kommunikationsort und experimenteller Raum für die künstlerische, gestalterische und kuratorische Praxis der Hochschule.

Die Frage nach der Namensgebung für die Ausstellungshalle wird aktuell intern diskutiert.

Finanziert wurde die Halle mit ca. 4 Mio. Euro aus dem Hochschulpakt 2020 von Bund und Ländern. Bauherrin ist das Land Hessen – vertreten durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Abstimmung mit dem Ministerium der Finanzen – vertreten durch die Universität Kassel, Abteilung Bau, Technik und Liegenschaften.

    Ausstellungshalle (Innen- und Außenansicht)