Die Klasse für Kunst im zeitgenössischen Kontext lädt Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „ASSEMBLAGE” am Mittwoch, den 11. Februar 2026, ab 16 Uhr in ihren Atelierräumen im Südgebäude der Kunsthochschule Kassel ein.
assemblage /əˈsɛmblɪdʒ/ noun
• a collection or gathering of things or people.
• a machine or object made of pieces fitted together.
• a work of art made by grouping together found or unrelated objects.
Der Begriff Assemblage ist polysemisch und hat mehrere sich überlagernde Bedeutungen. Eine bezieht sich direkt auf die historische Kunstform der Assemblage – die künstlerische Zusammenstellung gefundener oder nicht miteinander in Beziehung stehender Objekte. Die anderen Definitionen, die aus verschiedenen Bereichen wie Philosophie, Psychoanalyse, Ingenieurwesen, Archäologie oder der Alltagssprache stammen, eröffnen parallele Wege für künstlerische Konzeptionen oder Umsetzungen.
Aus der Perspektive eines lebendigen Materialismus sind Assemblagen entscheidend für die Orientierung in der Welt. Da sie „nicht von einer zentralen Instanz gesteuert werden”, liegt „die Verantwortung des einzelnen Menschen in seiner Reaktion auf die Assemblagen, an denen er sich beteiligt” (Jane Bennett: Vibrant Matter: A Political Ecology of Things, 2009, S. 24/37).
Nach „Conversing with the Ghosts of the Previously Tamed” (Februar 2025) und „Wild Things” (Juli 2025) ist „ASSEMBLAGE” die dritte Ausstellung der Klasse für Kunst im zeitgenössischen Kontext, die in Zusammenarbeit mit Christoph Keller als Gastprofessor entwickelt wurde.
Termin
Mittwoch, 11. Februar 2026, ab 16 Uhr
Ort
Atelierräume im Südbau der Kunsthochschule Kassel