Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk SPECIAL: Satanische Sau

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Deutsches Filmplakat zu Satanische Sau, ©missingFilms

Der Studienschwerpunkt Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel zeigt in Zusammenarbeit mit dem Queerfilmfest Kassel: Satanische Sau von Rosa von Praunheim (Deutschland, 2025, 89 Minuten, FSK 16). 

Rosa von Praunheims entfesselnder Nachruf auf sich selbst verweigert sich gesellschaftlicher wie narrativer Konventionen. Ein Blick zurück auf das queeraktivistische Vermächtnis, eine Reflexion über das Altern, ein Tänzchen mit dem Tod und ein Flirt mit dem Leben. Der Film Satanische Sau hat auf der Berlinale 2025 den Teddy-Award gewonnen.

Rosa von Praunheim über seinen Film:
„Die Sau bin ich, gespielt von meinem Alter Ego, dem genialen Schauspieler Armin Dallapiccola. Der Film ist ein Traum, eine Parodie, eine Farce meines Lebens. Poetische Assoziationen zu meinem Tod, zu meinem Sexleben, zu meiner Wiedergeburt.
Ich erinnere mich an die 150 Filme meines Lebens, an meine Liebhaber, denen ich Rosen in den Arsch stecke und die ich blind malen muss. Dann stirbt mein Nachbar und hinterlässt einen unendlich traurigen Witwer. Ein Fan klingelt und zwingt mich zum Sex nach dem Tod und meine Freunde stimmen das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ an. Aber Gott persönlich erklärt uns seine perverse Moral, indem er das Böse lobt und das Gute für naiv hält.
Meine Mutter, gespielt von Anne Rathsfeld, ist entsetzt und die Stoffaffen und Schweine, die lebendig werden, erzählen von meiner großen Tierliebe. Am Ende sagt uns Katy Karrenbauer die entsetzliche Wahrheit. Wir sind alle satanische Säue.“

Im Anschluss: Filmgespräch mit dem Hauptdarsteller Armin Dallapiccola.

Termin & Ort
Sa, 23.05.2026, 21 Uhr
im BALi Kino (Kassel)

Eintrittspreise
Grundeintritt: 5 €
Support-Ticket: 12 € (unterstützt das queere Filmprogramm im BALi sowie die Soli-Tickets) 
Soli-Ticket: 0 € (begrenztes Kontingent, kein Nachweis erforderlich) 

Deutsches Filmplakat zu Satanische Sau, ©missingFilms
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