Die Studienreise der Kunsthochschule Kassel im September 2026 verbindet kunstwissenschaftliche Forschung mit kuratorischer Praxis und aktuellen Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung.
Kopenhagen bot 20 Studierenden des Studiengangs Kunstwissenschaft der Kunsthochschule Kassel die Gelegenheit, Kunst, Sammlungsgeschichte und Architektur im internationalen Kontext zu untersuchen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Alexis Joachimides und Prof. Dr. Kai-Uwe Hemken sowie mit Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Tabea Brinkmann (M.A.) verband die Studienreise kunstwissenschaftliche Analyse mit Einblicken in aktuelle kuratorische und architektonische Praxis.
Auf dem Programm standen bedeutende Institutionen wie das Statens Museum for Kunst, die Ny Carlsberg Glyptotek, das Louisiana Museum of Modern Art und das Danish Architecture Center. Gespräche mit dem Kunstwissenschaftler Prof. Kristian Handberg von der Universität Kopenhagen, der Kunsthistorikerin Vibe Nielsen und einem Architekten des international tätigen Büros BIG (Bjarke Ingels Group) eröffneten zusätzliche Perspektiven auf kuratorische Strategien, Sammlungsgeschichte und nachhaltige Architektur.
Für den Studiengang Kunstwissenschaft liegt der besondere Mehrwert in der Verbindung von wissenschaftlicher Reflexion und unmittelbarer Anschauung. Die Studierenden konnten unterschiedliche Sammlungskonzepte vergleichen, institutionelle Perspektiven kennenlernen und kunsthistorische Fragestellungen im Austausch mit internationalen Fachleuten vertiefen. Zugleich erweiterte die Auseinandersetzung mit nachhaltiger Stadtplanung den Blick auf die gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen von Architektur.
Einen Abschluss bildete der Besuch von Amager Bakke: Die von BIG entworfene Müllverbrennungsanlage verbindet technische Infrastruktur mit Freizeitnutzung und veranschaulicht, wie Architektur neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit und öffentliche Räume eröffnen kann.
Die Studienreise wurde durch das PROMOS-Programm finanziell unterstützt.
