Daniel Hornuff untersucht die Bildsprache der Bundeswehr

Ein Plädoyer gegen die Medienoffensive der Bundeswehr.

Wie prägen Militärbilder unser Verständnis von Sicherheit, Verteidigung und gesellschaftlicher Verantwortung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Professor Daniel Hornuff in seinem aktuellen Buch. Er wirft einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die Wehr- und Sicherheitsdebatte, die bislang vor allem Militärs und Konfliktforscher bestimmen. 

Hornuff zeigt, welche medialen und ästhetischen Folgen die Forderung nach deutscher Kriegstüchtigkeit hat. Wer Militärbilder betrachtet, so betont er, muss grundlegende Fragen stellen: Was meinen wir mit Sicherheitspolitik? Welche Vorstellungen von Verteidigung und Wehrhaftigkeit bestimmen den Diskurs? Und welche Rolle spielen die Interessen junger Menschen? Der Autor spricht sich politisch klar aus und erklärt, warum Militärwerbung nicht zu demokratischen Prinzipien passt. 

Das Buch erschien im Mai 2026 im transcript Verlag und wird am 18.05.2026 um 18:00 Uhr im Hörsaal der Kunsthochschule Kassel vorgestellt. Interessierte sind herzlich willkommen. 

Prof. Hornuff lehrt an der Kunsthochschule Kassel Theorie und Praxis der Gestaltung. Im Interview mit der HNA (11.05.2026) verteidigte Hornuff seine Position und erläuterte, warum Militärwerbung nicht mit demokratischen Prinzipien vereinbar ist.

Link:
Daniel Hornuff: Krieg als Lifestyle? Ein Plädoyer gegen die Medienoffensive der Bundeswehr, Mai 2026, transcript Verlag.

Ein Plädoyer gegen die Medienoffensive der Bundeswehr.
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